Interdisziplinäres Grundwissen als Basis im Eventmanagement Studium

Bereits im grundständigen Bachelorstudium bauen künftige Eventmanager/-innen Basiswissen aus der Betriebswirtschaftslehre auf, das bei der künftigen Tätigkeit in allen Spezialisierungsrichtungen notwendig ist. Besonders die Studieninhalte aus ökonomischen Fächern wie

  • Controlling,
  • Logistik,
  • Marketing,
  • Organisation und Führung,
  • Personalwesen,
  • Rechnungswesen sowie
  • Sponsoring

bilden einen wichtigen Kern der ökonomischen Kompetenzen und betriebswirtschaftlichen Methoden, die im Eventmanagement Studium unabhängig von der angestrebten Spezialisierung vermittelt werden.

Auch aus sozialwissenschaftlichen und ausgewählten ingenieurwissenschaftlichen Fachbereichen können Inhalte in das Bachelor- oder Masterstudium einfließen. Die theoretischen und praktischen Studieninhalte dieser Nachbardisziplinen erleichtern den angehenden Fachleuten für Eventmanagement das Verständnis von Zusammenhängen und die reibungsfreie Gestaltung von Planungsprozessen.

Organisatorische Methoden für viele Branchen

Die Einhaltung rechtlicher Normen ist für das reibungsfreie Eventmanagement eine grundlegende Voraussetzung. Entsprechend ergänzen Studieninhalte mindestens aus den Bereichen

  • Arbeitsrecht,
  • Umweltrecht,
  • Medienrecht und
  • Vertragsrecht

das für das Veranstaltungsmanagement grundlegende akademische Grundwissen.

Die Erarbeitung von Methodenkenntnissen, die für die Planung und Organisation von Events jeder Größenordnung instrumentalisiert werden, sind Teil der akademischen Ausbildung. Oft werden in Fallbeispielen die erlernten Techniken aus den Bereichen

  • Zeitmanagement,
  • Projektplanung und
  • Ablauforganisation

am konkreten Beispiel vertieft und eingeübt. Obligatorische Praktika, in denen angehende Eventmanager/-innen ihre theoretischen Kenntnisse in der realen Arbeitswelt verfestigen, gehören ebenfalls zu den Studieninhalten im Eventmanagement Studium.

Akademische Vorbereitung auf konkrete Arbeitsfelder

Das breite Spektrum von Aufgabenbereichen für qualifizierte Eventmanager/-innen bedingt, dass im Eventmanagement Studium bestimmte Schwerpunkte gesetzt werden müssen. Branchenkenntnisse oder spezifische Methoden, die typisch für bestimmte Einsatzbereiche sind, werden im grundständigen wie im weiterführenden Studium vermittelt.

  • Business Travel Management,
  • Destinationsmanagement,
  • Eventmarketing,
  • Global Culture,
  • Health Management,
  • Kulturmanagement,
  • Medienökonomie,
  • Sportökologie,
  • Veranstaltungstechnik und
  • Umweltmanagement,

sind inhaltliche Unterscheidungsmerkmale, die für die Karriere im entsprechenden Tätigkeitsfeld vorbereiten.

Darüber hinaus können Studierende die Studienzeit nutzen, individuelle Schwerpunkte zu setzen und sich ergänzende Qualifikationen wie

  • zusätzliche Sprachkenntnisse für eine internationale Orientierung,
  • unternehmerische Kenntnisse für eine anschließende Firmengründung oder
  • ergänzendes Computerwissen für die Entwicklung von Systemsteuerungs- oder Planungsprogrammen

erarbeiten.

Tipp der Redaktion

Mit einer im Vorfeld oder studienbegleitend erworbenen Praxiserfahrung steigern Sie im Bewerbungsprozess nach dem Studienabschluss Ihren Marktwert.
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